Leidet Ihre Konstruktion mit einer Trapezgewindespindel und -mutter unter Knarzen und Quietschen? In diesem Blog teilen wir unsere Erfahrungen mit dieser Art von Problemen und die entsprechenden Lösungen.
Wenn die Belastung der Trapezgewinde-Mutter-Spindel-Kombination zu gering ist, kann eine unangenehme Form von Resonanz auftreten. Die Mutter beginnt auf der Spindel zu vibrieren. Das dabei entstehende Geräusch lässt sich als Quietschen, Knarzen oder sogar Kreischen beschreiben.
Praxisbeispiel
Ein Kunde hat eine Konstruktion mit 4 Säulen gebaut, in denen sich jeweils eine Trapezgewindespindel TR 40×7 befindet. Die Länge beträgt 2,5 Meter und das Endgewicht, das die Konstruktion tragen muss, liegt bei 3.000 kg. Die Spindel dreht sich mit 200 Umdrehungen pro Minute. Der Kunde meldete, dass die Spindel ein unangenehmes quietschendes Geräusch erzeugte.
Die Ursache
Während des Testens betrug die Belastung nur 145 kg. Auf 4 Säulen mit TR 40-Spindeln verteilt ist dies extrem wenig. Eine zu geringe Belastung ist oft die Ursache für dieses Problem. Der Kunde hat uns glücklicherweise mitgeteilt, dass das Problem nach der Neumontage, Schmierung und einer höheren Belastung vollständig gelöst war.
Wenn die Belastung zu gering bleibt
Bleibt die Belastung zu gering, können Sie sich dafür entscheiden, die Flächenpressung durch Kürzen der Mutter zu erhöhen. Wenn Sie die Länge der Mutter halbieren, verdoppeln Sie die Flächenpressung. Dies kann direkt dazu führen, dass die Vibrationen verschwinden.

Schmierung
Ohne die richtige Schmierung kann das störende Geräusch ebenfalls auftreten. Schmierung ist bei Trapezgewinden enorm wichtig. Wenn Stahl, Edelstahl und Bronze trocken aufeinander reiben, entsteht viel mehr Reibung, was die Wahrscheinlichkeit von Vibrationen erhöht. Sorgen Sie daher immer für eine ausreichende Schmierung.
